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Die Insel Rügen ist mit etwa 1100 qkm die größte Insel Deutschlands. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich: kilometerlange einsame Sandstrände, fischreiche Buchten, Kreidebrüche, waldreiches
Hügelland, kleine Fischerdörfer und belebte Ostseebäder. Der Königsstuhl ist mit 118 m der höchste und wohl bekannteste Punkt der Ostseeküste. Im Südosten der Insel macht der "Rasende
Roland" Dampf und bringt Sie in die drei bedeutendsten Ostseebäder Binz, Sellin und Göhren.
Geschichte:
Schon während der Stein- und Bronzezeit siedelten Menschen auf Rügen. Nach der Völkerwanderung kamen die Ranen, ein slawischer Volksstamm auf die Insel und befestigten ihre Siedlungen wie Garz und
Arkona mit Burgwällen. Nach dänischer und pommerscher Herrschaft eroberten die Schweden während des Dreißigjährigen Krieges die Insel und blieben bis 1815. Seitdem gehört die Insel zu Preußen. Bis
zur Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Hauptwirtschaftszweige Fischfang, Landwirtschaft und Seehandel. In der 2. Hälfte des Jahrhunderts nahm der Tourismus immer mehr an Bedeutung zu, viele Badeorte
wie Binz und Sassnitz entstanden. Heute ist der Fremdenverkehr die wichtigste Erwerbsquelle der Rügeaner.
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